Hm.
This really turned out to be a mother-daughter-sort-of-day. Once I'd made my way out of bed, I cooked for lunch (chicken breast with broccoli, Kroketten (I have no idea what that's called in English - small, fried rolls made of potatoe dough?) and pineapple-cream-sauce) because my dad had to work and my mom doesn't like to cook. Eating, talking. More talking on my brother's godfather, or, more correctly, his wife, evil stupid hag, that. Then my mom had to drive to work. Meanwhile, I tried to bake Christmas cookies but failed because we didn't have enough flour. Unfortunately, I only noticed after I had already mixed half the dough. So I tried to make up for it by using cocoa powder. The result is edible and even tastes okay (they were just read when she arrived), but ngah. Will have to buy flour and bake decent cookies tomorrow.
A former classmate called to ask whether I had time on Wednesday for a Philosophy Class Christmas Get-Together, which I haven't. Either I'm in Berlin or at Kendô practice. So he said he was sorry and if they chose another day he'd call again.
We were all full so we only had some bread and eggs and stuff for supper, and afterwards we watched Chocolat. Wonderful. My brother got a laughing fit when Anouk called "Pirates" and went to see the "captain" who, of course, was no other than Johnny Depp. And my bro and I wondered for an hour whom that young priest reminded us of (we theorized he might be a relative of Elijah Wood because of his big eyes and pointy nose) until we remembered King Louis from the Disney version of the Three Musketeers... Anyway, very enjoyable movie. But I'll never understand why it is so hard for Hollywood filmmakers to watch out for the movie's "background" language. If the movie is set in FRANCE, then, for heaven's sake, DON'T have the people sing ENGLISH songs in church, and if the write anything down, let them do it in FRENCH. Even when I watched above mentioned Three Musketeers for the first time at age 9, I wondered why the heck they would write "One for All" and not "Un pour tous". And if a nine-year-old notices, it can't be so hard.
And my mother said how much she'd enjoyed having some more time together with me, now that I'm gone so often. I jokingly answered that my fellow chatters miss me, though (which even was true, one has, obviously, asked for me); I suppose she was pleased that I had spent the day with her and not with them. Hm.
Hm.
And stupid as I am, instead of learning Kanji as I should, I practiced Quenya. Gaaaah. So I suppose tomorrow in the tesuto I'll be going "Quenta - a tale, quentu - a pair of tales, quentali - a few tales, quentar - many tales"...
Ouch.
- - -
Heute hat sich zu einer Art Mutter-Tochter-Tag entwickelt. Nachdem ich mich endlich aus dem Bett gequält hatte, habe ich Mittagessen gekocht (Hähnchenbrustfilet mit Brokkoli, Kroketten und Ananas-Sahne-Sauce), weil mein Vater bei der Arbeit war und meine Mutter nicht gern kocht. Essen, unterhalten. Mehr unterhalten über den Patenonkel meines Bruders, oder vielmehr dessen Frau, blöde, rücksichtslose Ziege, die. Dann musste meine Mutter auch zur Arbeit (sie hatte Bereitschaftsdienst). In der Zwischenzeit wollte ich Kekse backen, aber das klappte nicht so ganz, weil wir nicht genug Mehl da hatten. Das merkte ich aber leider erst, nachdem ich die Hälfte der Zutaten schon vermixt hatte, also habe ich versucht, das Mehl durch Kakaopulver zu ergänzen. Das Ergebnis ist essbar und schmeckt sogar ganz gut (die Kekse waren gerade fertig, als meine Ma zurückkam), aber ngah. Ich werde morgen Mehl kaufen und anständige Kekse backen müssen.
Dann rief ein ehemaliger Mitschüler an wegen eines Philo-Weihnachts-Kurstreffens am Mittwoch, wo ich nicht kann. Entweder bin ich in Berlin oder beim Kendô. Er sagte, es täte ihm leid, und wenn sie sich noch umentscheiden würden, würde er nochmal anrufen.
Wir waren alle noch satt vom Mittagessen und den Keksen, also haben wir bloß Butterbrote und gekochte Eier gegessen, und danach Chocolat. Sehr sehr schön. Mein Bruder kriegte allerdings einen Lachanfall, als Anouk "Piraten" rief und unbedingt den "Kapitän" sehen wollte, der natürlich kein anderer als Johnny Depp war. Und ungefähr eine Stunde fragten mein Bruder und ich uns, an wen uns der junge Priester erinnerte (wir hatten ihn schon zu einem Verwandten von Elijah Wood abgestempelt, wegen der großen Augen und spitzen Nase), bis uns endlich König Ludwig aus der Disney-Version der Drei Musketiere einfiel... Jedenfalls ein sehr hübscher Film. Aber ich werde nie begreifen, warum es für Hollywood-Regisseure so schwer ist, die "Hintergrund"-Sprache eines Films authentisch zu halten. Wenn der Film in FRANKREICH spielt, dann, verdammt noch mal, lasst die Leute NICHT in der Kirche ENGLISCHE Lieder singen, und wenn sie irgendwas aufschreiben, dann sollen sie das bitte auf FRANZÖSISCH tun. Ich meine, selbst als ich mit 9 zum ersten Mal die oben erwähnten Musketiere gesehen habe, hab ich mich schon gefragt, wieso zum Teufel sie da "One for All" schrieben und nicht "Un pour tous". Und wenn das schon einer neunjährigen auffällt, kann es doch nun wirklich nicht so schwer sein.
Und dann meinte meine Mutter, wie sehr sie es genossen habe, mal wieder etwas mehr Zeit mit mir zu verbringen, jetzt, wo ich so beschäftigt bin. Ich antwortete, nur halb im Scherz, dass mich dafür meine Chatter vermissen (was sogar stimmt, zumindest einer hat ja nach mir gefragt); ich nehme an, sie war froh, dass ich den Abend mit ihr verbracht habe und nicht mit ihnen. Hm.
Hm.
Und blöde wie ich bin, habe ich natürlich, statt vernünftigerweise für morgen Kanji zu lernen, Quenya geübt. Also werde ich morgen in dem Tesuto wohl vor mich hinmurmeln "Quenta - eine Geschichte, quentu - ein Paar Geschichten, quentali - ein paar Geschichten, quentar - viele Geschichten"...
Autsch.
- - -
A former classmate called to ask whether I had time on Wednesday for a Philosophy Class Christmas Get-Together, which I haven't. Either I'm in Berlin or at Kendô practice. So he said he was sorry and if they chose another day he'd call again.
We were all full so we only had some bread and eggs and stuff for supper, and afterwards we watched Chocolat. Wonderful. My brother got a laughing fit when Anouk called "Pirates" and went to see the "captain" who, of course, was no other than Johnny Depp. And my bro and I wondered for an hour whom that young priest reminded us of (we theorized he might be a relative of Elijah Wood because of his big eyes and pointy nose) until we remembered King Louis from the Disney version of the Three Musketeers... Anyway, very enjoyable movie. But I'll never understand why it is so hard for Hollywood filmmakers to watch out for the movie's "background" language. If the movie is set in FRANCE, then, for heaven's sake, DON'T have the people sing ENGLISH songs in church, and if the write anything down, let them do it in FRENCH. Even when I watched above mentioned Three Musketeers for the first time at age 9, I wondered why the heck they would write "One for All" and not "Un pour tous". And if a nine-year-old notices, it can't be so hard.
And my mother said how much she'd enjoyed having some more time together with me, now that I'm gone so often. I jokingly answered that my fellow chatters miss me, though (which even was true, one has, obviously, asked for me); I suppose she was pleased that I had spent the day with her and not with them. Hm.
Hm.
And stupid as I am, instead of learning Kanji as I should, I practiced Quenya. Gaaaah. So I suppose tomorrow in the tesuto I'll be going "Quenta - a tale, quentu - a pair of tales, quentali - a few tales, quentar - many tales"...
Ouch.
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Heute hat sich zu einer Art Mutter-Tochter-Tag entwickelt. Nachdem ich mich endlich aus dem Bett gequält hatte, habe ich Mittagessen gekocht (Hähnchenbrustfilet mit Brokkoli, Kroketten und Ananas-Sahne-Sauce), weil mein Vater bei der Arbeit war und meine Mutter nicht gern kocht. Essen, unterhalten. Mehr unterhalten über den Patenonkel meines Bruders, oder vielmehr dessen Frau, blöde, rücksichtslose Ziege, die. Dann musste meine Mutter auch zur Arbeit (sie hatte Bereitschaftsdienst). In der Zwischenzeit wollte ich Kekse backen, aber das klappte nicht so ganz, weil wir nicht genug Mehl da hatten. Das merkte ich aber leider erst, nachdem ich die Hälfte der Zutaten schon vermixt hatte, also habe ich versucht, das Mehl durch Kakaopulver zu ergänzen. Das Ergebnis ist essbar und schmeckt sogar ganz gut (die Kekse waren gerade fertig, als meine Ma zurückkam), aber ngah. Ich werde morgen Mehl kaufen und anständige Kekse backen müssen.
Dann rief ein ehemaliger Mitschüler an wegen eines Philo-Weihnachts-Kurstreffens am Mittwoch, wo ich nicht kann. Entweder bin ich in Berlin oder beim Kendô. Er sagte, es täte ihm leid, und wenn sie sich noch umentscheiden würden, würde er nochmal anrufen.
Wir waren alle noch satt vom Mittagessen und den Keksen, also haben wir bloß Butterbrote und gekochte Eier gegessen, und danach Chocolat. Sehr sehr schön. Mein Bruder kriegte allerdings einen Lachanfall, als Anouk "Piraten" rief und unbedingt den "Kapitän" sehen wollte, der natürlich kein anderer als Johnny Depp war. Und ungefähr eine Stunde fragten mein Bruder und ich uns, an wen uns der junge Priester erinnerte (wir hatten ihn schon zu einem Verwandten von Elijah Wood abgestempelt, wegen der großen Augen und spitzen Nase), bis uns endlich König Ludwig aus der Disney-Version der Drei Musketiere einfiel... Jedenfalls ein sehr hübscher Film. Aber ich werde nie begreifen, warum es für Hollywood-Regisseure so schwer ist, die "Hintergrund"-Sprache eines Films authentisch zu halten. Wenn der Film in FRANKREICH spielt, dann, verdammt noch mal, lasst die Leute NICHT in der Kirche ENGLISCHE Lieder singen, und wenn sie irgendwas aufschreiben, dann sollen sie das bitte auf FRANZÖSISCH tun. Ich meine, selbst als ich mit 9 zum ersten Mal die oben erwähnten Musketiere gesehen habe, hab ich mich schon gefragt, wieso zum Teufel sie da "One for All" schrieben und nicht "Un pour tous". Und wenn das schon einer neunjährigen auffällt, kann es doch nun wirklich nicht so schwer sein.
Und dann meinte meine Mutter, wie sehr sie es genossen habe, mal wieder etwas mehr Zeit mit mir zu verbringen, jetzt, wo ich so beschäftigt bin. Ich antwortete, nur halb im Scherz, dass mich dafür meine Chatter vermissen (was sogar stimmt, zumindest einer hat ja nach mir gefragt); ich nehme an, sie war froh, dass ich den Abend mit ihr verbracht habe und nicht mit ihnen. Hm.
Hm.
Und blöde wie ich bin, habe ich natürlich, statt vernünftigerweise für morgen Kanji zu lernen, Quenya geübt. Also werde ich morgen in dem Tesuto wohl vor mich hinmurmeln "Quenta - eine Geschichte, quentu - ein Paar Geschichten, quentali - ein paar Geschichten, quentar - viele Geschichten"...
Autsch.
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