Two years ago, I was still in school. My schedule was fixed, and on Tuesdays and Thursdays I had to play basketball in the afternoon. I was also in driving school, and after basketball, my driving teacher would pick me up at the gym.
It was early afternoon, after basketball, and I was driving along the Beyenburger Straße, which is more like an alley, lined by trees and leading through a Shire-like landscape (hills, forests, fields). The car's radio was on, and suddenly, in the midst of the music they were just playing, a voice said "A second airplaine has just crashed into the World Trade Center".
Of course I didn't believe it. I thought that was a spoof or some radio drama, something like "War of the Worlds". The speaker went on, repeating what had happened, and then came the ordinary news. I asked my driving teacher, Marcus, whether that was real. He shrugged, saying they had said that half an hour ago, too.
Eventually it sunk in that this was, in fact, not a radio drama. When I got that, I forgot steering and almost crashed into a tree (thanks to Marcus for preventing us from becoming two more 9-11 victims). He switched off the radio then and told me to forget about it for now, and the rest of the driving lesson went by normally. I forgot about it so completely that, when in the evening at judo practice one of the kids asked me whether I thought there would be war, I didn't realize what she meant. Then it came back, and I said maybe, if they find out it was no accident (as at that point of time, nothing was known except that it had happened). She stared at me with big, scared eyes, and then ran back to her mom who shot an evil glance at me (probably she had just spent half the afternoon convincing the girl that there would be no war... oops...)
The next days, we were asked to wear black in school, and there were moments of silence on three days (I remember that my art teacher fell asleep during the five minute one) and a demonstration on Friday. I said, jokingly, that some people would sure try to re-name "The Two Towers" because of the memories connected to that phrase, not knowing that some people would indeed be childish enoudh to ask for that half a year later.
And as is fit when towers fall, a babylonian confusion of languages arose, all claiming that things would never be the same again and this was the end of the world as we know it.
And I feel fine.
Things are still the same.
My world did indeed change in the following time. That had, however, nothing to do with 9-11.
I got my driving license, and a car. I graduated.
I worked at the nursing home for a month. I went to China with my parents.
One year ago, I made an internship at the local newspaper. They asked me to write an article about how people of my age and younger had experienced "this day last year", what they thought about what had been said and done then. And maybe I could ask schools whether there was anything planned?
I did phone many of my friends, noted the different opinions, called at the schools ("Why should we be doing anything special tomorrow? OH! Hm! A moment of silence!") and wrote that article. They enjoyed it a lot.
It as a particularly wet year. A month earlier, flooding rivers had wrecked several towns and villages in Eastern Germany. People had been killed by the flood, and many houses were destroyed and had to be torn down.
There were elections, the first nationwide ones that I was old enough to participate in.
I wrote more articles on other topics, and I became a freelance writer for that newspaper.
One month later, my first semester at the University of Cologne began. I was a bit disappointed by English, enjoyed Japanese, was fascinated by the scope of Cultural Anthropology. I got to know Fuchs, Elfy, Kan und Elia. I helped them move to their big appartement.
I was angry at George W. Bush and went to a demonstration against the Iraq war. It didn't help, but at least I had "raised my voice to broadcast my objection".
I found my own appartement in Cologne. I started to practice kendô and kyudô, and it's two and a half weeks until my dan testing in karate.
Today, I got through two semesters - half the basic part of Japanese. It's vacation time. This year was particularly dry and arid, but autumn is slowly nearing, and it is finally raining as much as it should, although that won't save most farmers' crops, I'm afraid. Certainly I matured a bit, but I'm still making a lot of the same mistakes. Big things change quickly, but the small and subtle ones take their time.
This night, the foreign minister of Sweden died. She was stabbed in a mall yesterday, probably because she supported the Euro. I don't expect there to be any moments of silence when school starts again next week.
- - -
Vor zwei Jahren ging ich noch zur Schule. Ich hatte einen festen Stundenplan und Dienstag und Donnerstag Nachmittag Basketballtraining. Ich ging außerdem zur Fahrschule, und nach dem Basketball holte mich mein Fahrlehrer an der Sporthalle ab.
Es war früher Nachmittag, nach dem Training, und ich fuhr die Beyenburger Straße entlan, die eigentlich eher eine baumgesäumte Allee durch eine auenländische Landschaft (Hügel, Wälder, Felder) ist. Das Autoradio war an, und plötzlich, mitten in die Musik hinein, sagte eine aufgewühlte Stimme "Soeben ist ein zweites Flugzeug ins World Trade Center geflogen".
Das habe ich natürlich erst mal nicht geglaubt. Ich habe gedacht, es wäre ein verspäteter Aprilscherz oder ein Hörspiel, sowas wie "Krieg der Welten". Der Sprecher redete weiter und berichtete, was passiert war, und dann ging es mit den normalen Nachrichten weiter. Ich frage Marcus, meinen Fahrlehrer, ob das echt war. Er wusste es auch nicht, sagte aber, das hätten sie vor einer halben Stunde auch schon gesagt.
Irgendwann begriff ich dann, dass das in der Tat kein Hörspiel war. Als ich das kapierte, vergaß ich zu lenken und wäre fast in einen Baum gefahren (Danke, Marcus, dass du verhindert hast, dass wir noch zwei 9-11-Opfer geworden wären). Er machte das Radio aus und meinte, ich sollte das doch bitte vorläufig vergessen. Tat ich. Der Rest der Fahrstunde verlief ohne Zwischenfälle. Ich vergaß es so sehr, dass, als mich Abends beim Judo eins von den kleinen Mädchen fragte, ob ich glaubte, dass es Krieg geben würde, ich erst nicht verstand, was sie meinte. Dann fiel es mir wieder ein, und ich meinte, vielleicht, wenn sie herausfinden, dass es kein Unfall war und wer Schuld ist (zu dem Zeitpunkt wusste man ja noch nichts, außer, dass es passiert war). Sie schaute mich mit großen Augen an und rannte zurück zu ihrer Mama, die mir einen bösen Blick zuwarf (vermutlich hatte sie den halben Nachmittag damit verbracht, ihrer Tochter zu erzählen, dass es keinen Krieg geben würde... ups...)
Die nächsten Tage wurden wir gebeten, in der Schule schwarz zu tragen, und es gab an drei Tagen Schweigeminuten (ich weiß noch, dass bei der fünfminütigen mein Kunstlehrer einschlief) und eine Solidaritätsbekundung am Freitag. Mehr als Scherz sagte ich, dass sie jetzt wohl "Die zwei Türme" umnennen würden, wegen der Erinnerungen, die nun mit diesen Worten verbunden wären, ohne zu wissen, dass es ein halbes Jahr später tatsächlich Leute geben würden, die das forderten.
Und wie es sich gehört, wenn Türme einstürzen, erhob sich ein babylonisches Sprachgewirr, als jeder erklärte, dass nichts mehr wie früher sein würde und dass dies das Ende der Welt, wie wir sie kennen, sei.
Und mir gehts gut.
Die Dinge sind noch wie früher.
Meine Welt hat sich in der Folgezeit tatsächlich sehr geändert. Das hat allerdings nichts mit 9-11 zu tun.
Ich habe den Führerschein gekriegt, und später ein Auto. Ich machte Abitur.
Ich habe für einen Monat im Altersheim gearbeitet. Ich war mit meinen Eltern in China.
Vor einem Jahr machte ich ein Praktikum bei unserer Lokalzeitung. Ich wurde gebeten, einen Artikel darüber zu schreiben, wie meine Altersgenossen und die Jüngeren "heute vor einem Jahr" erlebt haben, was sie davon hielten, was dann gesagt und getan wurde. Und vielleicht könnte ich die Schulen anrufen und fragen, ob sie irgendwelche Aktionen geplant hätten?
Ich habe viele Freunde und Bekannte angerufen, mir die verschiedenen Ansichten aufgeschrieben, die Schulen gefragt ("Warum sollten wir morgen... OH! Hm! Eine Schweigeminute!") und den Artikel geschrieben. Sie fanden ihn sehr gut.
Es war ein sehr nasses Jahr. Einen Monat vorher hatten überflutende Flüsse viele Städte und Dörfer im Osten überschwemmt. Die Fluten hatten Menschen getötet, und viele Häuser waren völlig unbewohnbar geworden.
Es gab Wahlen, die ersten Bundestagswahlen, bei denen ich alt genug war, um mitzuwählen.
Ich habe noch mehr Artikel über andere Themen geschrieben und wurde freie Mitarbeiterin dieser Zeitung.
Einen Monat später begann mein erstes Semester an der Universität zu Köln. Anglistik hat mich ein wenig enttäuscht, Japanisch war klasse, und die vielen Themenbereiche der Völkerkunde faszinierten mich. Ich habe Fuchs, Elfy, Kan und Elia kennengelernt und ihnen beim Umzug in die große Wohnung geholfen.
Ich war sauer auf George W. Bush und bin zu einer Demo gegen den Irak-Krieg gegangen. Hat nicht viel genützt, aber wenigstens hatte ich gezeigt, dass ich dagegen war.
Ich habe meine eigene Wohnung in Köln gefunden und mit Kendô und Kyudô angefangen. In zweieinhalb Wochen habe ich Danprüfung im Karate.
Heute habe ich zwei Semester hinter mir - den halben Japanisch-Grundsprachkurs. Es sind Semesterferien.
Dieses Jahr war ein sehr trockenes Jahr, aber der Herbst naht, und es regnet endlich wieder soviel, wie es sollte, obwohl das die meisten Ernten nicht rettet.
Sicher bin ich etwas älter und klüger geworden, aber ich machte immer noch viele der selben alten Fehler. Große Dinge ändern sich rasch, aber die kleinen und unauffälligen brauchen lange.
Heute Nacht ist die schwedische Außenministerin gestorben, in einem Einkaufszentrum erstochen, vermutlich, weil sie den Euro unterstützte. Ich nehme nicht an, dass es Schweigeminuten geben wird, wenn die Schule wieder anfängt.
- - -
It was early afternoon, after basketball, and I was driving along the Beyenburger Straße, which is more like an alley, lined by trees and leading through a Shire-like landscape (hills, forests, fields). The car's radio was on, and suddenly, in the midst of the music they were just playing, a voice said "A second airplaine has just crashed into the World Trade Center".
Of course I didn't believe it. I thought that was a spoof or some radio drama, something like "War of the Worlds". The speaker went on, repeating what had happened, and then came the ordinary news. I asked my driving teacher, Marcus, whether that was real. He shrugged, saying they had said that half an hour ago, too.
Eventually it sunk in that this was, in fact, not a radio drama. When I got that, I forgot steering and almost crashed into a tree (thanks to Marcus for preventing us from becoming two more 9-11 victims). He switched off the radio then and told me to forget about it for now, and the rest of the driving lesson went by normally. I forgot about it so completely that, when in the evening at judo practice one of the kids asked me whether I thought there would be war, I didn't realize what she meant. Then it came back, and I said maybe, if they find out it was no accident (as at that point of time, nothing was known except that it had happened). She stared at me with big, scared eyes, and then ran back to her mom who shot an evil glance at me (probably she had just spent half the afternoon convincing the girl that there would be no war... oops...)
The next days, we were asked to wear black in school, and there were moments of silence on three days (I remember that my art teacher fell asleep during the five minute one) and a demonstration on Friday. I said, jokingly, that some people would sure try to re-name "The Two Towers" because of the memories connected to that phrase, not knowing that some people would indeed be childish enoudh to ask for that half a year later.
And as is fit when towers fall, a babylonian confusion of languages arose, all claiming that things would never be the same again and this was the end of the world as we know it.
And I feel fine.
Things are still the same.
My world did indeed change in the following time. That had, however, nothing to do with 9-11.
I got my driving license, and a car. I graduated.
I worked at the nursing home for a month. I went to China with my parents.
One year ago, I made an internship at the local newspaper. They asked me to write an article about how people of my age and younger had experienced "this day last year", what they thought about what had been said and done then. And maybe I could ask schools whether there was anything planned?
I did phone many of my friends, noted the different opinions, called at the schools ("Why should we be doing anything special tomorrow? OH! Hm! A moment of silence!") and wrote that article. They enjoyed it a lot.
It as a particularly wet year. A month earlier, flooding rivers had wrecked several towns and villages in Eastern Germany. People had been killed by the flood, and many houses were destroyed and had to be torn down.
There were elections, the first nationwide ones that I was old enough to participate in.
I wrote more articles on other topics, and I became a freelance writer for that newspaper.
One month later, my first semester at the University of Cologne began. I was a bit disappointed by English, enjoyed Japanese, was fascinated by the scope of Cultural Anthropology. I got to know Fuchs, Elfy, Kan und Elia. I helped them move to their big appartement.
I was angry at George W. Bush and went to a demonstration against the Iraq war. It didn't help, but at least I had "raised my voice to broadcast my objection".
I found my own appartement in Cologne. I started to practice kendô and kyudô, and it's two and a half weeks until my dan testing in karate.
Today, I got through two semesters - half the basic part of Japanese. It's vacation time. This year was particularly dry and arid, but autumn is slowly nearing, and it is finally raining as much as it should, although that won't save most farmers' crops, I'm afraid. Certainly I matured a bit, but I'm still making a lot of the same mistakes. Big things change quickly, but the small and subtle ones take their time.
This night, the foreign minister of Sweden died. She was stabbed in a mall yesterday, probably because she supported the Euro. I don't expect there to be any moments of silence when school starts again next week.
- - -
Vor zwei Jahren ging ich noch zur Schule. Ich hatte einen festen Stundenplan und Dienstag und Donnerstag Nachmittag Basketballtraining. Ich ging außerdem zur Fahrschule, und nach dem Basketball holte mich mein Fahrlehrer an der Sporthalle ab.
Es war früher Nachmittag, nach dem Training, und ich fuhr die Beyenburger Straße entlan, die eigentlich eher eine baumgesäumte Allee durch eine auenländische Landschaft (Hügel, Wälder, Felder) ist. Das Autoradio war an, und plötzlich, mitten in die Musik hinein, sagte eine aufgewühlte Stimme "Soeben ist ein zweites Flugzeug ins World Trade Center geflogen".
Das habe ich natürlich erst mal nicht geglaubt. Ich habe gedacht, es wäre ein verspäteter Aprilscherz oder ein Hörspiel, sowas wie "Krieg der Welten". Der Sprecher redete weiter und berichtete, was passiert war, und dann ging es mit den normalen Nachrichten weiter. Ich frage Marcus, meinen Fahrlehrer, ob das echt war. Er wusste es auch nicht, sagte aber, das hätten sie vor einer halben Stunde auch schon gesagt.
Irgendwann begriff ich dann, dass das in der Tat kein Hörspiel war. Als ich das kapierte, vergaß ich zu lenken und wäre fast in einen Baum gefahren (Danke, Marcus, dass du verhindert hast, dass wir noch zwei 9-11-Opfer geworden wären). Er machte das Radio aus und meinte, ich sollte das doch bitte vorläufig vergessen. Tat ich. Der Rest der Fahrstunde verlief ohne Zwischenfälle. Ich vergaß es so sehr, dass, als mich Abends beim Judo eins von den kleinen Mädchen fragte, ob ich glaubte, dass es Krieg geben würde, ich erst nicht verstand, was sie meinte. Dann fiel es mir wieder ein, und ich meinte, vielleicht, wenn sie herausfinden, dass es kein Unfall war und wer Schuld ist (zu dem Zeitpunkt wusste man ja noch nichts, außer, dass es passiert war). Sie schaute mich mit großen Augen an und rannte zurück zu ihrer Mama, die mir einen bösen Blick zuwarf (vermutlich hatte sie den halben Nachmittag damit verbracht, ihrer Tochter zu erzählen, dass es keinen Krieg geben würde... ups...)
Die nächsten Tage wurden wir gebeten, in der Schule schwarz zu tragen, und es gab an drei Tagen Schweigeminuten (ich weiß noch, dass bei der fünfminütigen mein Kunstlehrer einschlief) und eine Solidaritätsbekundung am Freitag. Mehr als Scherz sagte ich, dass sie jetzt wohl "Die zwei Türme" umnennen würden, wegen der Erinnerungen, die nun mit diesen Worten verbunden wären, ohne zu wissen, dass es ein halbes Jahr später tatsächlich Leute geben würden, die das forderten.
Und wie es sich gehört, wenn Türme einstürzen, erhob sich ein babylonisches Sprachgewirr, als jeder erklärte, dass nichts mehr wie früher sein würde und dass dies das Ende der Welt, wie wir sie kennen, sei.
Und mir gehts gut.
Die Dinge sind noch wie früher.
Meine Welt hat sich in der Folgezeit tatsächlich sehr geändert. Das hat allerdings nichts mit 9-11 zu tun.
Ich habe den Führerschein gekriegt, und später ein Auto. Ich machte Abitur.
Ich habe für einen Monat im Altersheim gearbeitet. Ich war mit meinen Eltern in China.
Vor einem Jahr machte ich ein Praktikum bei unserer Lokalzeitung. Ich wurde gebeten, einen Artikel darüber zu schreiben, wie meine Altersgenossen und die Jüngeren "heute vor einem Jahr" erlebt haben, was sie davon hielten, was dann gesagt und getan wurde. Und vielleicht könnte ich die Schulen anrufen und fragen, ob sie irgendwelche Aktionen geplant hätten?
Ich habe viele Freunde und Bekannte angerufen, mir die verschiedenen Ansichten aufgeschrieben, die Schulen gefragt ("Warum sollten wir morgen... OH! Hm! Eine Schweigeminute!") und den Artikel geschrieben. Sie fanden ihn sehr gut.
Es war ein sehr nasses Jahr. Einen Monat vorher hatten überflutende Flüsse viele Städte und Dörfer im Osten überschwemmt. Die Fluten hatten Menschen getötet, und viele Häuser waren völlig unbewohnbar geworden.
Es gab Wahlen, die ersten Bundestagswahlen, bei denen ich alt genug war, um mitzuwählen.
Ich habe noch mehr Artikel über andere Themen geschrieben und wurde freie Mitarbeiterin dieser Zeitung.
Einen Monat später begann mein erstes Semester an der Universität zu Köln. Anglistik hat mich ein wenig enttäuscht, Japanisch war klasse, und die vielen Themenbereiche der Völkerkunde faszinierten mich. Ich habe Fuchs, Elfy, Kan und Elia kennengelernt und ihnen beim Umzug in die große Wohnung geholfen.
Ich war sauer auf George W. Bush und bin zu einer Demo gegen den Irak-Krieg gegangen. Hat nicht viel genützt, aber wenigstens hatte ich gezeigt, dass ich dagegen war.
Ich habe meine eigene Wohnung in Köln gefunden und mit Kendô und Kyudô angefangen. In zweieinhalb Wochen habe ich Danprüfung im Karate.
Heute habe ich zwei Semester hinter mir - den halben Japanisch-Grundsprachkurs. Es sind Semesterferien.
Dieses Jahr war ein sehr trockenes Jahr, aber der Herbst naht, und es regnet endlich wieder soviel, wie es sollte, obwohl das die meisten Ernten nicht rettet.
Sicher bin ich etwas älter und klüger geworden, aber ich machte immer noch viele der selben alten Fehler. Große Dinge ändern sich rasch, aber die kleinen und unauffälligen brauchen lange.
Heute Nacht ist die schwedische Außenministerin gestorben, in einem Einkaufszentrum erstochen, vermutlich, weil sie den Euro unterstützte. Ich nehme nicht an, dass es Schweigeminuten geben wird, wenn die Schule wieder anfängt.
- - -