I miss being able to pull an all-nighter before a presentation or a term paper deadline.
I miss being able to listen to music at the highest volume and to dance around madly to it. I can sometimes do it, when I visit my parents; but I used to be able to do it whenever I felt like it, and that's impossible now.
I miss the random sleepovers at the WG after a movie or after watching Sex and the City and Friends or when I just didn't feel like leaving Cologne that night.
I miss going to the cinema at least once a week, like I used to.
I miss not having to worry about money.
I miss the daily chats with my Fellowship; by now, I have to be glad if even a few of us manage to be online at the same time once a month.
I miss seeing my Fellowship. It feels as though we hardly ever meet anymore.
I miss random insane short holidays. To Zürich, to Freiburg, to Munster, to Danmark: Just because it feels like a good idea at the time. I had the best New Year's Eve of my life when Katha and I spontaneously drove to Staufen to celebrate with Elbereth, Enux and Cye.
I miss time. It's passing way too fast now, and I've been told it will pick up speed every year.
I miss my motivation to do sports. From 1997 to 2001, I had some sort of practice every day except Sundays, and often even then. Jûdô, karate, capoeira, basketball in school, 'active living' in school in Canada, I was always moving and I loved it. After 2001, it got less because of the Abitur exams and university, but I still practiced at least three times a week. And now? I can hardly motivate myself to go to kendô practice once a week, and I haven't been to karate practice since November.
I miss wasting a whole afternoon with a book.
I'll miss Veldenz this year.
I have no reason to be sad and I know I'm being ungrateful, but I can't help it.
- - -
Ich vermisse es, die ganze Nacht vor einem Referat oder einem Abgabetermin durcharbeiten zu können.
Ich vermisse es, mir im Keller meine Musik bei voller Lautstärke anhören zu können und dazu zu tanzen wie verrückt. Manchmal, wenn ich meine Eltern allein besuche, geht das noch; aber früher konnte ich das machen, wann immer mir danach war, und das geht jetzt halt nicht mehr.
Ich vermisse es, einfach so bei der WG zu übernachten, wenn ich nach dem Kino oder nach Sex and the City und Friends oder wenn mir einfach nicht danach war, aus Köln zurückzufahren.
Ich vermisse meine wöchentlichen Kinobesuche, an die ich mich so gewöhnt hatte.
Ich vermisse es, nicht über Geld nachdenken zu müssen.
Ich vermisse die allabendlichen Gefährtenchats. Mittlerweile ist es schon ein Glücksfall, wenn wenigstens ein paar es einmal im Monat schaffen, gleichzeitig online zu sein.
Ich vermisse die Gefährtentreffen. Es kommt mir so vor, als würden wir uns gar nicht mehr treffen.
Ich vermisse völlig unsinnige Kurzausflüge. Nach Zürich, nach Freiburg, nach Munster, nach Dänemark: Einfach nur, weil es zu dem Zeitpunkt eine gute Idee zu sein scheint. Das beste Silvester aller Zeiten hatte ich, als Katha und ich ziemlich spontan nach Staufen runterfuhren, um mit Elbereth, Enux und Cye Silvester zu feiern.
Ich vermisse die Zeit. Sie vergeht mir viel zu schnell, und man sagt mir, dass sie jedes Jahr schneller wird.
Ich vermisse meine sportliche Motivation. Von 1997 bis 2001 hatte ich jeden Tag außer Sonntags irgendein Training, und manchmal sogar am Sonntag. Jûdô, Karate, Capoeira, Schulbasketball, 'Active Living' in der kanadischen Schule, ich war ständig in Bewegung und habe es genossen. Nach 2001 wurde es weniger, Abitur- und dann Uni-bedingt, aber mindestens dreimal die Woche habe ich immer noch trainiert. Und jetzt? Jetzt kann ich mich kaum motivieren, einmal in der Woche zum Kendô zu gehen. Beim Karate war ich seit November nicht mehr.
Ich vermisse es, den ganzen Nachmittag mit einem Buch verbringen zu können.
Ich werde dieses Jahr Veldenz vermissen.
Ich weiß, dass es mir gut geht und ich undankbar bin, aber so ist es nunmal.
- - -
I miss being able to listen to music at the highest volume and to dance around madly to it. I can sometimes do it, when I visit my parents; but I used to be able to do it whenever I felt like it, and that's impossible now.
I miss the random sleepovers at the WG after a movie or after watching Sex and the City and Friends or when I just didn't feel like leaving Cologne that night.
I miss going to the cinema at least once a week, like I used to.
I miss not having to worry about money.
I miss the daily chats with my Fellowship; by now, I have to be glad if even a few of us manage to be online at the same time once a month.
I miss seeing my Fellowship. It feels as though we hardly ever meet anymore.
I miss random insane short holidays. To Zürich, to Freiburg, to Munster, to Danmark: Just because it feels like a good idea at the time. I had the best New Year's Eve of my life when Katha and I spontaneously drove to Staufen to celebrate with Elbereth, Enux and Cye.
I miss time. It's passing way too fast now, and I've been told it will pick up speed every year.
I miss my motivation to do sports. From 1997 to 2001, I had some sort of practice every day except Sundays, and often even then. Jûdô, karate, capoeira, basketball in school, 'active living' in school in Canada, I was always moving and I loved it. After 2001, it got less because of the Abitur exams and university, but I still practiced at least three times a week. And now? I can hardly motivate myself to go to kendô practice once a week, and I haven't been to karate practice since November.
I miss wasting a whole afternoon with a book.
I'll miss Veldenz this year.
I have no reason to be sad and I know I'm being ungrateful, but I can't help it.
- - -
Ich vermisse es, die ganze Nacht vor einem Referat oder einem Abgabetermin durcharbeiten zu können.
Ich vermisse es, mir im Keller meine Musik bei voller Lautstärke anhören zu können und dazu zu tanzen wie verrückt. Manchmal, wenn ich meine Eltern allein besuche, geht das noch; aber früher konnte ich das machen, wann immer mir danach war, und das geht jetzt halt nicht mehr.
Ich vermisse es, einfach so bei der WG zu übernachten, wenn ich nach dem Kino oder nach Sex and the City und Friends oder wenn mir einfach nicht danach war, aus Köln zurückzufahren.
Ich vermisse meine wöchentlichen Kinobesuche, an die ich mich so gewöhnt hatte.
Ich vermisse es, nicht über Geld nachdenken zu müssen.
Ich vermisse die allabendlichen Gefährtenchats. Mittlerweile ist es schon ein Glücksfall, wenn wenigstens ein paar es einmal im Monat schaffen, gleichzeitig online zu sein.
Ich vermisse die Gefährtentreffen. Es kommt mir so vor, als würden wir uns gar nicht mehr treffen.
Ich vermisse völlig unsinnige Kurzausflüge. Nach Zürich, nach Freiburg, nach Munster, nach Dänemark: Einfach nur, weil es zu dem Zeitpunkt eine gute Idee zu sein scheint. Das beste Silvester aller Zeiten hatte ich, als Katha und ich ziemlich spontan nach Staufen runterfuhren, um mit Elbereth, Enux und Cye Silvester zu feiern.
Ich vermisse die Zeit. Sie vergeht mir viel zu schnell, und man sagt mir, dass sie jedes Jahr schneller wird.
Ich vermisse meine sportliche Motivation. Von 1997 bis 2001 hatte ich jeden Tag außer Sonntags irgendein Training, und manchmal sogar am Sonntag. Jûdô, Karate, Capoeira, Schulbasketball, 'Active Living' in der kanadischen Schule, ich war ständig in Bewegung und habe es genossen. Nach 2001 wurde es weniger, Abitur- und dann Uni-bedingt, aber mindestens dreimal die Woche habe ich immer noch trainiert. Und jetzt? Jetzt kann ich mich kaum motivieren, einmal in der Woche zum Kendô zu gehen. Beim Karate war ich seit November nicht mehr.
Ich vermisse es, den ganzen Nachmittag mit einem Buch verbringen zu können.
Ich werde dieses Jahr Veldenz vermissen.
Ich weiß, dass es mir gut geht und ich undankbar bin, aber so ist es nunmal.
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Ahnungslos ...
Date: 2005-01-25 06:09 pm (UTC)Re: Ahnungslos ...
Date: 2005-01-25 06:26 pm (UTC)Treffen, naja, die scheitern daran, dass momentan irgendwie bei allen das Real Life dazwischen kommt. Es kommt halt eins zum Anderen. *sigh*
no subject
Date: 2005-01-25 06:29 pm (UTC)no subject
Date: 2005-01-25 08:57 pm (UTC)no subject
Date: 2005-01-26 10:13 am (UTC)Aber mal im ernst....... Du kannst Jörg nachts nicht allein lassen?! O.o
no subject
Date: 2005-01-26 11:55 am (UTC)Jörg
no subject
Date: 2005-01-25 08:13 pm (UTC)I get the same eerie feeling too. Every year that passes, it's as if time goes even faster. I hate that feeling :(
no subject
Date: 2005-01-26 08:19 am (UTC)Das seit wasweissichwielange... Und das zieht sich halt durch die gesamte Gefährtengesellschaft. Die wenigen Aufrechten lassen sich an einer Hand abzählen. Schade... Sehr sehr schade...
-F-
no subject
Date: 2005-01-26 10:39 pm (UTC)Wobei es teilweise wahrscheinlich nicht mal mangelndes Interesse, sondern einfach nur Bequemlichkeit ist. Was es natürlich auch nicht besser macht.