Night so fine, moon so bright
Jan. 18th, 2006 03:35 pmWhen Jörg and I returned home after visiting his mom yesterday, suddenly he wondered what was wrong. I first didn't know what he meant, but then he pointed out that all the streetlamps were dark. (I hadn't noticed because they're never that bright, and the street had just come out of the forest which is always dark at night.) But then we came to Unterburg, and all the houses were dark too; here and there, we could see some lit candles through the windows, but that was all. It was really spooky; this is what the village must have looked like every night 200 years ago, of course, but we're just not used to that anymore. You practically expect werewolves to jump out of the forest on either side of the road (...actually, it was just visitors of the brothel trying to make their way back along the crash barriers), or zombies or something.
When we drove up the mountain, we eventually saw lit lamps again, and Solingen was completely normal.
Today we learned that someone had climbed onto one of the power poles at the train station in Lennep. Now that's exactly where the transformer station for the area is. And Some Guy was trying to get fried ontop the power pole.
Naturally, police and fire brigade were alarmed. And what did they have to do to get the (apparently suicidal) guy down from the pole? Exactly - cut off the power supply linked through that pole.
The result was a one-and-a-half hour blackout in Remscheid (including Lennep and Lüttringhausen), Wermelskirchen, Dabringhausen and Burg.
Not bad for one single person.
That's gonna get expensive...
QotD:
(From the Ugetsu Monogatari; last words)
Miyagi: ... now you're the husband I always wished for. But now I'm dead. That's life.
Right.
- - -
Als Jörg und ich nach dem Besuch bei seiner Mutter gestern heimfuhren, fragte er sich auf einmal laut, was nicht stimmte. Ich hab erst nicht verstanden, was er meinte, aber dann wies er darauf hin, dass die Straßenbeleuchtung ausgefallen war. (Ich hatte das nicht gemerkt, weil wir gerade erst aus dem Wald rauswaren, in dem es eh immer dunkel ist in der Nacht, und außerdem sind die Laternen sooo hell nun auch nicht.) Aber als wir dann nach Unterburg reinkamen, war da auch alles finster; in ein paar Häusern konnte man durch die Fenster Kerzen brennen sehen. Das war richtig gruselig; so muss das Dorf wohl noch vor 200 Jahren jede Nacht ausgesehen haben, aber daran ist man ja nicht mehr gewöhnt. Man erwartet geradezu, dass gleich Werwölfe aus dem Wald am Straßenrand springen (... eigentlich waren es aber nur Kunden des Bordells, die sich auf dem Heimweg die Leitplanke entlang hangelten), oder Zombies oder sowas.
Als wir dann aber den Berg hochfuhren, sah man irgendwann wieder Straßenbeleuchtung, und Solingen war ganz normal elektrifiziert.
Heute haben wir dann erfahren, dass gestern Nacht jemand auf einen Starkstrommasten am Lenneper Bahnhof geklettert war. Da steht das Umspannwerk für dieses Gebiet. Und dieser Jemand wollte sich da oben auf dem Masten frittieren lassen.
Natürlich waren dann schnell Polizei und Feuerwehr zur Stelle. Und um diesen (offenbar suizidalen) Typen wieder da runterzuholen, mussten sie natürlich den Strom abschalten. Das betraf dann Remscheid (inklusive Lennep und Lüttringhausen), Wermelskirchen, Dabringhausen sowie Ober- und Unterburg.
Nicht schlecht für eine einzelne Person.
Das wird teuer...
Zitat des gestrigen Tages:
(Letzten Worte der Verfilmung des Ugetsu Monogatari)
Miyagi: ... jetzt bist du endlich der Ehemann, den ich mir immer gewünscht habe. Aber jetzt bin ich tot. So ist das Leben.
Geeenau.
- - -
When we drove up the mountain, we eventually saw lit lamps again, and Solingen was completely normal.
Today we learned that someone had climbed onto one of the power poles at the train station in Lennep. Now that's exactly where the transformer station for the area is. And Some Guy was trying to get fried ontop the power pole.
Naturally, police and fire brigade were alarmed. And what did they have to do to get the (apparently suicidal) guy down from the pole? Exactly - cut off the power supply linked through that pole.
The result was a one-and-a-half hour blackout in Remscheid (including Lennep and Lüttringhausen), Wermelskirchen, Dabringhausen and Burg.
Not bad for one single person.
That's gonna get expensive...
QotD:
(From the Ugetsu Monogatari; last words)
Miyagi: ... now you're the husband I always wished for. But now I'm dead. That's life.
Right.
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Als Jörg und ich nach dem Besuch bei seiner Mutter gestern heimfuhren, fragte er sich auf einmal laut, was nicht stimmte. Ich hab erst nicht verstanden, was er meinte, aber dann wies er darauf hin, dass die Straßenbeleuchtung ausgefallen war. (Ich hatte das nicht gemerkt, weil wir gerade erst aus dem Wald rauswaren, in dem es eh immer dunkel ist in der Nacht, und außerdem sind die Laternen sooo hell nun auch nicht.) Aber als wir dann nach Unterburg reinkamen, war da auch alles finster; in ein paar Häusern konnte man durch die Fenster Kerzen brennen sehen. Das war richtig gruselig; so muss das Dorf wohl noch vor 200 Jahren jede Nacht ausgesehen haben, aber daran ist man ja nicht mehr gewöhnt. Man erwartet geradezu, dass gleich Werwölfe aus dem Wald am Straßenrand springen (... eigentlich waren es aber nur Kunden des Bordells, die sich auf dem Heimweg die Leitplanke entlang hangelten), oder Zombies oder sowas.
Als wir dann aber den Berg hochfuhren, sah man irgendwann wieder Straßenbeleuchtung, und Solingen war ganz normal elektrifiziert.
Heute haben wir dann erfahren, dass gestern Nacht jemand auf einen Starkstrommasten am Lenneper Bahnhof geklettert war. Da steht das Umspannwerk für dieses Gebiet. Und dieser Jemand wollte sich da oben auf dem Masten frittieren lassen.
Natürlich waren dann schnell Polizei und Feuerwehr zur Stelle. Und um diesen (offenbar suizidalen) Typen wieder da runterzuholen, mussten sie natürlich den Strom abschalten. Das betraf dann Remscheid (inklusive Lennep und Lüttringhausen), Wermelskirchen, Dabringhausen sowie Ober- und Unterburg.
Nicht schlecht für eine einzelne Person.
Das wird teuer...
Zitat des gestrigen Tages:
(Letzten Worte der Verfilmung des Ugetsu Monogatari)
Miyagi: ... jetzt bist du endlich der Ehemann, den ich mir immer gewünscht habe. Aber jetzt bin ich tot. So ist das Leben.
Geeenau.
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no subject
Date: 2006-01-18 03:56 pm (UTC)Police had to send people away who were incouraging the man to jump. On can hardly believe things like that. The man had escaped from an hospial for mental diseases ...