Mememememe
Nov. 12th, 2011 05:13 pmKommentiere, und ich sage dir Begriffe, die ich mit dir assoziiere./
Comment and I'll name a few things that I associate with you.
Begriffe ausgewählt von
Sprachen
Sprachen faszinieren mich. Im Rückblick haben sie das wohl schon sehr lange getan - mein Lieblingslied im Kindergarten war z.B. "Paule Pumanns Padelboot" - falls das jemand nicht kennt: Eine Horde Kinder paddelt durch die Gegend und nimmt in jedem Land noch jemanden mit. Der Refrain ist dann jeweils "Guten Tag, Auf Wiedersehen" + dasselbe in der entsprechenden Landessprache. Also z.B. "Buenos días, hasta la vista - Guten Tag, Auf Wiedersehen!" oder "Merhaba, güle güle - Guten Tag, Auf Wiedersehen" oder was auch immer. Das fand ich schon damals total toll.
Eine lange Zeit dachte ich auch, ich hätte Talent für Sprachen. Mittlerweile weiß ich, dass ich mit Sprachen, die mit denen verwandt sind, die ich kenne, gut zurecht komme - mit anderen aber nicht, weil ich zu faul bin, viel Zeit in Vokabellernen zu investieren. Was für ein Glück, dass ich Englisch, Latein und Französisch schon in der Schulzeit gelernt habe, als ich lerntechnisch keine Wahl hatte!
Und heute? Heute interessiert mich vor allem, wie Sprachen funktionieren, was man mit Sprache machen kann, was es an ungeschriebenen Konventionen gibt. Auch hier gilt allerdings: Was mir nicht zufliegt, mag ich mir nicht mühsam aneignen. Charakterschwäche. Deswegen habe ich auch bis heute keine Ahnung von Syntax...
Aber jedenfalls mag ich Sprachen. Und es nervt mich immer wieder, wenn Leute meinen, mit Sprache spielen zu müssen, ohne es zu können - z.B. bei Fantasy-Schriftstellern, die ohne Sinn und Verstand Sprachen erfinden, die in sich unstimmig sind, oder bei den Namen ihrer Charaktere auf Einflüsse zurückgreifen, die überhaupt nicht zur Welt passen. Oder auch bei ganz normalen Leuten, die schlechte Gedichte schreiben - nach dem "Reim dich, oder ich fress dich"-Prinzip zum Beispiel oder völlig neben dem Rhythmus (wenn's schon einen geben soll). Auch Rechtschreib- und Grammatikfehler - die, die nicht aus Flüchtigkeit passieren, sondern aus Un- oder falschem Wissen - tun mir weh. Tun sie tatsächlich, ich bin da sensibel. Mir selber ist es immer furchtbar peinlich, wenn ich im Nachhinein Fehler in meinem Geschreibsel entdecke. Oder auch, wenn ich mir nicht sicher bin, ob ich etwas richtig ausdrücke. Leute wie meinen Vater oder auch den Guido Westerwelle, die trotz hanebüchender Grammatik und Aussprache fröhlich in Fremdsprachen quatschen, betrachte ich mit einer Mischung aus Verachtung und Neid. Ich selber bleibe lieber stumm, wenn ich mir nicht sicher bin (Si tacuisses...). Was natürlich oft genug auch doof ist, denn viele Leute freuen sich ja einfach nur, wenn man sich bemüht. Aber ich habe an mich selber halt höhere Ansprüche und übertrage die automatisch auch auf alle Anderen.
"Ich mag Sprachen" ist vielleicht zu schwach. Eigentlich bin ich besessen...
Elfen
stehen mir nicht so nahe wie Elben. Wichtiger Unterschied, auch wenn der gerade im LARP oft verschwimmt. Aber - ebenfalls im LARP gelernt - Klischees sind wichtig, und das F oder B macht eben jeweils andere Klischees aus. Die mit B sind mittlerweile stark an die Darstellung in Peter Jacksons HdR angelehnt. Die mit F orientieren sich nach wie vor an der Zeit vor diesen Filmen (auch schon zehn Jahre her... wo ist die Zeit geblieben?!), als man aus unerfindlichen Gründen gedacht hat, Elfen hätten riiiesig lange Ohren und Augenbrauen wie Mr. Spock. (Faszinierend.) Sindarin sprechen sie meistens trotzdem, aber natürlich ohne den entsprechenden Hintergrund, der aber leider das Entstehen der Sprache (in-story) extrem beeinflusst hat. Mich persönlich kekst das ziemlich an, aber ich bin ja auch besessen, siehe oben.
Ich habe aber auch zu Elben ein gestörtes Verhältnis. Die im HdR interessieren mich nicht besonders. Ich hab nichts gegen sie, aber sie sind mir weitestgehend egal - da sind mir die Menschen wichtiger. Aber die im Silmarillion - die finde ich super. Vermutlich, weil sie nicht nur im Hintergrund herumschweben, weise Worte absondern und ansonsten mit der Welt so ziemlich abgeschlossen haben, sondern weil sie auch mal voll gegen die Wand rennen und ihnen nichts Menschliches fremd ist. Das ist mir sympathischer. Außerdem hat man da so schön viel Freiheit, um ihre Kultur(en) mit Leben zu füllen. Wo doch (Alltags-)Kultur neben Sprache eine meiner Leidenschaften ist!
Leider gibt es an gängigen LARP-Klischees aber nur zwei Optionen: Die weltfremd-vergeistigten Elb/fen auf HdR-Basis (mit oder ohne Tolkien-Hintergrund) oder die weltfremd-neugierig-naiv-bescheuerten Elfen wie z.B. im DSA, mit denen ich so gar nichts anfangen kann. Es gab eine Weile eine LARP-Gruppe, in der tatsächlich auch mal Silmarillion-Elben bespielt wurden, aber die schließen sich inzwischen der Mittellande-Kampagne an. Meine Spitzohrenzeiten sind also vorbei - ab jetzt werd ich die Viecher wohl nur noch schreiben, nicht mehr spielen...
Mutterschaft
ist die natüüürlichste Sache der Welt. Also, wenn man weiblich ist und ein gewisses Alter erreicht hat und einen Partner hat, mit dem man seine Gene gern vermischen möchte, um mal zu schauen, was dabei rumkommt. Haha. Pustekuchen. Da ich ja vor lauter akademischer Bildung keine vertrauenswürdigen Instinkte mehr zu haben glaube, hinterfrage ich gerade mich als Mutter viel mehr, als es vermutlich nötig wäre. Blöd - wie soll mir das arme Kind vertrauen, wenn ich mir schon selbst nicht traue? Aber glücklicherweise kann er ja nicht hinter meine Stirn gucken und bis er vielleicht was merken würde, habe ich mich sicher in die Rolle eingefunden. Oder eingelesen.
Ansonsten ist Mutterschaft ein wunderbarer Prioritäten-Umorganisierer. Sachen, die mir früher wahnsinnig wichtig gewesen wären, sehe ich im Moment viel entspannter, weil ich einfach gar nicht mehr die Freizeit habe, um mir groß einen Kopf drum zu machen. NaNoWriMo ist so eine Sache oder Fanfic-Schreiben - früher hätte es mich gequält, da nicht voran zu kommen, aber jetzt zucke ich einfach die Achseln. Dann halt nicht/später. Stattdessen ist es mir plötzlich wichtig, einmal die Woche durch die Wohnung zu feudeln. Und die Motivation, mal wieder ein gutes Buch zu lesen, ist relativ gering - aber gib mir einen Titel wie "Oje, ich wachse!" oder "10 Erziehungsirrtümer und wie wir es besser machen können" und ich bin voll dabei. Man könnte sagen, dass Mutterschaft mein aktuelles Fandom ist. Und irgendwann habe ich genug recherchiert und rumprobiert und dann kommt die Kür. Oder Felix' Pubertät...
Und man wird vorsichtiger. Manchmal auch paranoider. Ich zumindest. Inzwischen kann ich meine eigene Mutter viel besser verstehen als früher. Was auch irgendwie schön ist! Ich glaube, für die eigene Mutter wird man erst so richtig erwachsen, wenn sie Großmutter wird. Seit meiner Schwangerschaft unterhalten wir uns jedenfalls auf einer neuen Ebene, die ich viel angenehmer finde als die alte.
Natur
ist auch so ein schönes Schlagwort. Ich liebe die Natur. Zu Naturschützern hingegen habe ich mittlerweile ein schlechtes Verhältnis, weil ich immer gleich an gewisse Ökoterroristen denken muss und an phrasendreschende Gutmenschen. Das ist natürlich ungerecht, weil es natürlich wichtig ist, die Umwelt zu schützen - aber wie üblich verderben die Fundamentalisten mal wieder allen anderen das Image. Hinzu kommt noch, dass ich meine große Öko-Phase so zwischen zehn und sechzehn hatte (bevor Kampfsport wichtiger wurde). Damit ist Hardcore-Öko-tum irgendwie in die Schublade gerutscht, in der sich auch die Kelly-Family oder Enid Blyton oder Glitzer befinden: Fand ich mal ganz toll, und jetzt ist es mir ein wenig peinlich. Und Erwachsene, die immer noch so gar nichts anderes gelten lassen, kommen mir ein bissel so vor wie die 40-jährigen, die begeistert Twilight lesen und "Eeedwaaard" hauchen, obwohl sie's besser wissen sollten.
Also: Naturschutz ja, aber bitte nicht ideologisch überfrachtet oder bar jeder Realität. Eine andere Welt mag möglich sein, aber solange wir noch nicht aus Photosynthese Strom gewinnen können (ach übrigens, bevor man mir da wieder völlige Unkenntnis der Naturwissenschaften vorwirft, es gibt da Modellversuche bei der Ruhr-Universität. Soviel dazu.) muss man eben Kompromisse machen. CO2-Ausstoß zum Beispiel, und kommt mir bloß nicht mit "CO2-neutral". Braunkohle war auch mal Baum und ist da trotzdem nicht so der Renner...
Die Natur nicht als Schlagwort, sondern halt als das, was so um uns rum ist - insbesondere in Form unseres Grundstücks und des Tals hier unten - liebe ich aber wie gesagt sehr. Sowohl wild als auch gezähmt als auch dazwischen. Ich staune manchmal, wie sehr mich "unser" Wald hier immer noch begeistert, denn ich kenne ihn ja nun doch schon seit ein paar Jahren. Aber das ist halt wie mit Freunden, derer wird man ja auch nicht überdrüssig, auch wenn man sie schon länger kennt. Und irgendetwas ändert sich ja doch immer wieder. Das macht jeden Spaziergang wieder aufs Neue spannend! Wobei ich auch nichts gegen größere Abenteuer in der Natur habe. Heute allerdings lieber kalkulierbar (weil, Mutterschaft macht ja vorsichtiger...). Also entweder in einem Rahmen, den man ganz gut überschauen kann ("Paddeln auf der Müritz" statt "Paddeln im finnischen Nirgendwo") oder mit Leuten dabei, die im Zweifelsfall wissen, was zu tun ist. Oder ein Satellitentelefon haben. Oder so.
Nähen
kann ich nicht. Ich tu's trotzdem. Aber nur per Hand, weil ich mich mit Nähmaschinen bisher nicht habe anfreunden können. Irgendwie machen sie mir Angst und alle bisherigen Versuche, damit zu arbeiten, haben in einem solchen Fadenwust (ganz zu schweigen von gebrochenen Nadeln und krummen Nähten) geendet, dass ich lieber von Hand nähe, das frustet mich weniger und ich kann's ja nebenher beim Stillen oder Fernsehen machen (versucht das mal mit 'ner Nähmaschine! ;)).
Ich habe auch von Schnitten keine Ahnung. Einiges habe ich mir mittlerweile von Leuten abgeschaut, die sich da auskennen oder jedenfalls vorzeigbare Ergebnisse produzieren. Dadurch kriege auch ich inzwischen vorzeigbare Ergebnisse zustande. Ich fühle mich dabei aber immer unsicher, wenn jemand zuschaut, weil die anderen Leute ja bestimmt alle viel mehr Ahnung haben als ich. Schwiegermuttern zum Beispiel hat ihre Nähkenntnisse von einer echten Schneiderin, und auch wenn sie mir bloß in genuiner Neugier über die Schulter guckt, fühle ich mich immer gleich unwohl und latent kritisiert. Obwohl das (zumindest bei Schwiegermuttern) wirklich Quatsch ist.
Zum Glück kann ich bei meinen Projekten, die ja meistens historisierend sind oder ganz Fantasy, im Zweifelsfall immer behaupten, früher hätt man das bestimmt so gemacht. Hat man vielleicht ja auch. "Mittelalterliche" Schnittmuster, bei denen Unmengen Stoff für irgendwelche Abnäher verbraten werden, sind mir z.B. suspekt; ich arbeite da sparsamer.
Schnittmuster sind mir eigentlich eh suspekt, ich arbeite lieber frei, indem ich mir selber Gedanken und Skizzen mache. Das klappt mittlerweile auch ganz gut. Irgendwann werde ich mir mal die Sachen vornehmen, die ich "damals" produziert habe, als ich noch gar keine Ahnung hatte und mich noch an modernen Schnitten orientieren wollte - dann werde ich sie ändern und dann sehen sie doch noch so aus, wie ich's haben wollte. Oder ich mach gleich ganz was Anderes draus.
Lustigerweise werden in meiner LARP-Gruppe, die sich gleichzeitig auch viel mit historischen Gewandungen beschäftigt, sowieso Handnähte bevorzugt. Da kann ich also aus meiner Not eine Tugend machen. Hö hö. Fatalerweise habe ich dadurch allerdings mittlerweile auch einige sehr ehrgeizige Projekte im Hinterkopf, an die ich mich irgendwann mal wagen will. Wenn ich mir die Stoffe leisten kann und mit dem Stillkleid fertig bin, an dem ich seit Wochen sitze (wahrscheinlich stille ich schon ab, bis das Ding fertig wird :P). Und dem Yukata für Felix. Und der Gewandung für Jörg und Felix.. Und den ganzen anderen Sachen auf der Warteliste.
Außerdem erinnert mich das Thema daran, dass ich mal jede Menge Zeugs auf
Das war's! Interessenten?
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Date: 2011-11-12 07:07 pm (UTC)no subject
Date: 2011-11-15 10:19 am (UTC)Dann also: Schule, Rollenspiel, Kreativität, Gründlichkeit und ('tschuldigung!) Grillen!
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Date: 2011-11-12 07:52 pm (UTC)http://www.littlebitfunky.com/2011/11/open-letter-to-new-moms.html
(bis auf den Teil mit den Stoffwindeln und dem Gottesgeschenk)
Und mich kannst du auch be-memen (das ist provozierend extra falsch ;) )
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Date: 2011-11-14 05:24 pm (UTC)no subject
Date: 2011-11-15 10:25 am (UTC)Be-memen ist gar nicht extra falsch. Ich gehöre nicht zu diesen Leuten, die "downloaden" oder "photoshoppen" verteufeln oder alles glauben, was Bastian Sick sagt. Sprache ist immer auch kreativ, sogar die deutsche, man sollte es kaum glauben. Und be-memen ist in diesem Zusammenhang ein völlig legitimer Neologismus ;)
Vögel füttern, Deadlines, Chormusik, Horrorfilme, schrecklich schlauer Mann und (wenn du magst, sonst ignorier es einfach) Adoption.
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Date: 2011-11-15 10:34 am (UTC)Das sind schöne Stichwörter. Und nein, das ist ein gutes Thema weil man da auch mit vielen Vorurteilen aufräumen kann :)
(Eben jender schrecklich schlaue Mann erzählte mir gestern, dass eine Kollegin ihr ganz neues Baby vorbeibrachte, "es war so klein, es hat erst gerade gelernt, wie man einen Schnuller im Mund festhält" *wegschmelz* Misthormone, ich sollte mir deinen Geburtsbericht nochmal durchlesen ;) )
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Date: 2011-11-17 03:57 pm (UTC)Wobei tatsächlich auffällig ist, dass Felix bevorzugt mit a) Menschen und b) Gebrauchsgegenständen spielt. Da habe ich nun so viele schöne Spielsachen für ihn, damit er unterschiedliche Materialien und Farben und überhaupt und so erforschen kann, und was ist? Er schiebt mit Begeisterung Teller herum, fuchtelt an meiner Kleidung herum oder erforscht die Finger von jeder Person, die ihn gerade hält... kurz: Eigentlich braucht ein Baby wirklich nicht viel. Aber es gibt halt so viele schöne und praktische Dinge... ^^
Zum Beispiel mit dem Vorurteil, dass das etwas ist, worüber "Betroffene" nicht gern sprechen? :)
(*lach* Inzwischen fällt's mir schon schwer, mich daran zu erinnern, dass Felix auch mal so klein war. Inzwischen schafft er es manchmal sogar, sich den Schnuller selbst wieder in die Schnute zu schieben!)
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Date: 2011-11-17 05:00 pm (UTC)EDIT: Hab mich verlesen, ich hatte das bei deinem ersten Kommentar auf "schrecklich schlauen Mann" bezogen. Was ja nur eben genau diese Alltäglichkeit unterstreicht xD
Da ich selten mit Neugeborenen zu tun habe, war mir nicht klar, dass sie das auch lernen müssen und fand es sehr rührend.
Pass auf, du drehst dich um und er hat Abi xD
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Date: 2011-11-17 05:28 pm (UTC)Es gibt aber auch ganz schön viel Quatsch für Babies/ Eltern. Nasensekretabsaugeaufsätze für den Staubsauger, zum Beispiel. (Ja, ernsthaft!) Aber auch viele nützliche Neuerungen. Davon ab haben die in "Unsere kleine Farm" (oder generell "in der guten alten Zeit") auch schon viel überflüssiges Zeug gehabt. Man schaue sich Menschenaffen an, die kriegen ihre Kleinen schließlich auch ohne Kleidung, Wiege oder Kinderwagen groß, jawohl! ;)
Der Kommentar passte ja auch zu beiden Themen, von wegen der persönlichen Note ^^
Jepp, auch das Saugen muss noch trainiert werden - vor der Geburt können sie ja nur an ihren Fingern üben und das Ansaugen und Festhalten von Brustwarzen, Nucki und dergleichen geht eben doch noch ein bissel anders. Hab ich aber auch erst vor ein paar Monaten gelernt ;)
Ja, das fürchte ich inzwischen auch fast! Oder den Führerschein. Ich werde tausend Tode sterben! O.ó
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Date: 2011-11-13 05:20 pm (UTC)no subject
Date: 2011-11-15 10:28 am (UTC)Japanisch, historische Romane, LARP, Niederlandistik, Kampfsport... und natürlich Gerümmselüm! (Schreibt man das so?)
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Date: 2011-11-14 01:02 am (UTC)Also meme-e ich mal mit! :D
Ich dachte übrigens auch früher, ich hätte Sprachtalent - die Fehleinschätzung kam allerdings daher, dass ich meine erste Fremdsprache im Kindesalter gelernt hat, und die zweite Englisch war. Schon bei Latein hatte ich dann keinen Nerv mehr, was ich mittlerweile sehr schade finde.
Und nähen ist bei mir genau umgekehrt: ohne Schnittmuster bin ich verloren, und ohne Nähmaschine verliere ich rasant die Geduld.
(Und Abnäher werden nicht gedisst. Abnäher herrschen. Sie zu nähen macht selten Spaß, aber sie formen wie nichts andres.)
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Date: 2011-11-15 10:33 am (UTC)Der Fairness halber muss man ja auch zugeben, dass sich das Sprachfenster einfach immer weiter schließt, je älter man wird, und unterschiedliche Leute das einfach unterschiedlich gut kompensieren. ^^
Konditorei, Musik, Marburg, Scheibenwelt, Glitzer und Pharmazie!
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Date: 2011-11-27 09:07 pm (UTC)no subject
Date: 2011-11-28 12:47 pm (UTC)